Wie sieht ein Tag bei uns aus?


 

Hier der Ablauf eines Werktages im Herbst 2018, beschrieben von Martina Richter:

Bei uns sind heute:
- ein Urlaubsgasthund, der für zwei Wochen bei uns ist,
- eine Hündin in der Ganztagesbetreuung,

- die Hündin einer Freundin,
- und unsere Biene und unsere Heidi natürlich auch den ganzen Tag :-)

Nach einer kurzen Gassirunde am Morgen mit Biene, Heidi und den Gasthunden werden alle getrennt voneinander gefüttert. Je nach Vertrautheit der Hunde untereinander ist manchmal auch eine gemeinsame Fütterung möglich.

Anschließend prüfe ich kurz, ob auf meinem Handy Nachrichten eingegangen sind, denn manchmal kommt kurzfristig eine Anfrage dazu. Heute ist alles ruhig und ich setze mich noch kurz im Büro an den Computer und bestelle ein weiteres Hundegeschirr in der Größe XS, da sich dafür gestern Bedarf ergeben hat. Wir haben Geschirre hier in allen Größen, genauso wie Leinen, Schleppleinen etc.

Aus dem Augenwinkel sehe ich vier zufrieden vor sich hin dösende Hunde. Meine Lieblingshunde!

(also, das sind sie natürlich alle, jeder ist für mich ein Lieblingshund :-) ).

Anschließend fülle ich meine Dogwalker-Tasche mit ein paar Leckerlis und Kotbeuteln auf und prüfe, ob im Auto alle Hundeboxen ordentlich sind bzw. tausche ein paar Decken aus und bringe die alten Decken zur Waschmaschine. Einer der Hunde, der heute dabei ist, läuft mit Schleppleine, ich lege sie gleich griffbereit im Auto zurecht. 

Ich hole Biene, Heidi und die Gäste aus der Wohnung und bringe sie ins Auto, dann startet unsere morgendliche Tour, heute habe ich mich für den Englischen Garten entschieden. Abwechslung bei den Spaziergängen macht allen Spaß und so gibt es für die Hunde immer Neues zu erschnüffeln und zu entdecken.

Wir erreichen gegen 9.15 Uhr den Englischen Garten am Aumeister-Biergarten und starten zum ca. 2-stündigen Spaziergang. Das Wetter ist herrlich heute und es sind um diese Zeit noch nicht so viele Leute unterwegs. Besondere Aufmerksamkeit muss ich bei meiner Arbeit den Radfahrern schenken und ich versuche, möglichst nur auf den für Fußgänger ausgewiesenen Wegen zu bleiben. Die Hunde springen begeistert um mich herum und ich weiß wieder einmal, warum ich mich für diesen Job entschieden habe. Ich ziehe mein Handy heraus und fotografiere die Hunde. Die Kulisse mit der schönen grünen Wiese und dem strahlend blauen Himmel ist wunderbar. Ich weiß, dass bereits jetzt einige der Hundebesitzer auf erste Fotos warten. Ich habe meine Kunden in dieser Hinsicht verwöhnt, aber ich möchte immer so viel Transparenz wie möglich bieten. Also schicke ich die ersten Fotos sofort per WhatsApp an einige Besitzer. Ich versuche das relativ zügig, da ich die Ablenkung am Handy während unseres Spazierganges nicht mag, meine Aufmerksamkeit muss so weit wie möglich immer bei den Hunden sein. Also Handy wieder eingepackt. Wir besuchen am Ende unserer Runde noch den eigens von der Stadt München eingerichteten Hundestrand und ich schieße schnell noch ein paar Fotos, verschicken werde ich die aber erst später.

Gegen 11.15 Uhr fahren wir nach Ismaning in unsere Hundetagesstätte, wo uns eine eingezäunte Grünfläche zur Verfügung steht und bei schlechtem Wetter ein wettergeschützter gemütlicher großer Innenraum, bunt eingerichtet im süßen Kindergarten-Stil. Aufgeregt toben nach unserer Ankunft die Kleinen wild herum und rennen raus in den Garten und wieder rein in den Innenraum, sie wälzen sich auf dem Teppich und es ist einfach nur herrlich, ihnen zuzusehen. Aber schon bald suchen sich alle ein eigenes Körbchen und es wird sehr ruhig hier. Es gibt neue Studien, die besagen, dass ausreichend Schlaf die Lebenserwartung eines Hundes immens verlängern kann, es werden sogar 18-20 Stunden Ruhezeit täglich empfohlen.

Ich esse eine Kleinigkeit und beantworte am Computer inzwischen eingegangene neue Anfragen. Von 12:00 bis 14:00 Uhr steht strikte Ruhepause auf dem Plan.

Um 14.30 Uhr bekommen wir Besuch von Interessenten, die ihre süße Maltipoo-Hündin gerne zu uns in Urlaubsbetreuung geben und sich vor Ort ein Bild machen möchten. Die Hündin ist dabei und ich sehe gleich, dass sie mit den anderen Hunden überhaupt kein Problem und ein gutes Sozialverhalten hat. Ich erfrage und notiere mir ein paar wichtige Details über das Hundemädchen und eine Stunde Kennenlerntermin verfliegt wie im Nu.

Danach bin ich mit den Hunden im Garten, es stehen noch kleinere Instandhaltungsarbeiten für mich an. Dazwischen beschäftige ich die Hunde immer wieder etwas mit zum Beispiel Ballspielen. Während ich gerade für eines der Körbchen einen neuen Bezug nähe, fällt mir der Urlaubsgast von vorletzter Woche ein, den die Besitzerin unter Tränen, weil ihr Abschiedsschmerz so groß war, bei uns abgegeben hatte und der sich die Woche über aber super bei uns eingelebt hatte. Mir ging jedesmal das Herz auf, wenn ich den Hund fröhlich tippelnd auf unseren Spaziergängen erlebt habe und wie er immer mit Begeisterung ganz vorne, wo die meiste Action war, dabei war. Ich nehme mir vor, mich bei den Besitzern kurz zu erkundigen, wie es ihnen und dem Hund geht, wobei ich davon überzeugt bin, dass der Hund sich nach seiner Woche bei uns zuhause wieder genauso verhält wie vor dieser Woche. Ich erlebe es oft, dass die Besitzer in Sorge sind, ihr Hund würde sie nach dem Urlaub vielleicht nicht mehr kennen oder gar beleidigt sein. Leider kann ich den Besitzern diese Sorge bei unseren Treffen im Vorfeld nicht nehmen, ich kann nur vom ersten Moment an, in dem der Hund dann bei uns ist, mich liebevoll und nach bestem Gewissen um den Hund kümmern und zeitgleich die Besitzer durch Berichte und Fotos ständig auf dem Laufenden halten. Ich weiß, dass man in kaum einer Hundebetreuung diesen Service erhält und er ist sehr aufwändig, aber ich erfahre täglich, wie gut dieses Vorgehen bei allen Kunden ankommt und geschätzt wird.

 

Gegen 17:00 bringen wir unseren heutigen Tagesgast nach Hause und fahren dann selbst heim. Dort gehe ich mit den Hunden eine vorletzte kleine Abendrunde an diesem lauen Sommerabend und meine Freundin holt etwas später noch ihren Hund bei uns ab. Danach bekommen die Hunde ihre Näpfe mit dem Abendessen gefüllt und es kehrt Ruhe ein.

 

Am Ende des Tages landen wir alle, also Menschen und Hunde, vor der Glotze auf oder neben der Couch und es fallen ganz viele Augen zu. Unsere aktuellen Gasthunde sind schon sehr vertraut, da sie schon öfter bei uns waren und sich überall gut auskennen bzw. sich wie zuhause fühlen. Ich grinse, als sich einer der beiden auf der Couch an mich heran drückt und sich dann seufzend einrollt. Nebenbei sehe ich noch die Fotos von heute auf meinem Handy durch und verschicke noch den ein oder anderen Schnappschuss. Vom Fotografieren habe ich leider nicht viel Ahnung, aber manchmal sind schon recht schöne Bilder entstanden.

Spät abends gehen wir noch einmal nach draußen.

 

Wir haben keine Zwinger. Bei uns darf sich jeder Hund aussuchen, wo er gerne schlafen möchte. Hunde im Bett sind bei uns keine Besonderheit. Das geht auch nur, weil wir eine sehr kleine Hundebetreuung sind und so arbeiten, wie wir selbst es uns von einer Hundebetreuung wünschen würden, wenn wir Kunde wären.

 


Liebevolle Hundebetreuung mit ganz viel Herz - nur für kleine Hunde bis ca. 10 kg

Hundehotel - Hundepension - Hundesitter im Zentrum von München und in Ismaning

 

Unsere Standorte (wir sind immer nur an einem einzigen Standort, nie gleichzeitig an mehreren):

  • Hundetagesstätte in Ismaning: Robert-Bürkle-Straße 12, 85737 Ismaning
  • Betreuung abends/nachts bei uns zuhause:  Morassistraße 6, 80469 München
    (Besuche jeweils ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung)

Telefon: 0176 - 9765 2414 (wir widmen uns natürlich viel den Hunden und sind nicht immer sofort erreichbar)

E-Mail: info ( at ) minis-muenchen . de (bitte ohne Leerzeichen und @ statt (at))

 

Geprüft und genehmigt nach § 11 (1) Nr. 3 und 8a TSchG
vom Veterinäramt München in Kooperation mit dem Landratsamt München

Inh. Martina Richter

 

www.minis-münchen.de