Fortbildung Martina Richter


 

Seminare bzw. Fortbildung:

 

2018:

 (geplant für November 2018): Finden und Fressen - Alternativen zum klassischen Anti-Giftköder-Training
Klassisches Anti-Köder-Training zielt darauf ab, Hunden entweder von vornherein jegliche Aufnahme von Fressbarem zu verbieten oder sie davon zu überzeugen, dass sich langweilige Leckerlis fürs Finden (und liegen lassen) lohnen. Beides funktioniert oft leider nur unzureichend… oder schlimmstenfalls gar nicht. Und genau darum arbeiten wir an diesem Wochenende an keiner Superlösung, sondern an einem Kompromiss mit dem Wesen Hund. Hierfür ist es nötig zu verstehen aus welcher Motivation heraus Hund überhaupt so agiert wie er es tut, warum Hunde unterschiedlich häufig Fressbares finden und warum sich manche abrufen lassen und andere nicht. Wir reden darüber, was Mensch tun kann, um ein „nicht sofort fressen“ zu fördern, genauso wie ein zuverlässiges „Aus“. Und wir reden über Grenzen im Anti-Köder-Training. Und Notfallpläne. Vielleicht sogar über Management. Aber schliesslich erarbeiten wir uns, wie ein Kompromiss zwischen den Parteien aussehen kann, so dass wir Hundehalter nicht mehr permanent besorgt und panisch überreagieren, sobald Fiffi nur eben mal den Kopf ins Gebüsch steckt. Und wie wir den Hund davon überzeugen können, dass sich „nicht fressen“ wirklich für ihn lohnt.
Referentin: Jasmina Eisenhut, zu Gast bei www.dogs-primetime.de

 

April 2018: Der Leinenpöbler – 2tägiger Workshop mit Ines Kivelitz

Referentin: Ines Kivelitz, zu Gast beim Hundesportverein Kaufbeuren, www.heldenanderleine.de

 

März 2018: Wie wirkt sich antiautoritäre Erziehung aus oder Nur positiv ist negativ
Referent: Dr. Udo Gansloßer, zu Gast bei www.fellomenal.de


 Februar 2018: Erste Hilfe für Hunde - Auffrischung
Referentin: Tierärztin Britta Leupold 


 Februar 2018: Mehrhundehaltung
Referentin: Clarissa von Reinhardt, www.animal-learn.de


2017:

Oktober 2017: Kleines Symposium mit Dr. Udo Gansloßer mit folgenden Themen: Stress beim Hund - neue Erkenntnisse für die Gratwanderung zwischen Wattebausch und - da muß er durch -.
IBeispielgebend für verschiedene Aspekte werden einige derzeit laufende Studien vorgestellt. Umrahmt werden diese durch einen Überblick über weitere Ergebnisse kürzlich abgeschlossener Arbeiten weltweiter Arbeitsgruppen.
Das Sozialverhalten kastrierter Rüden und Hündinnen im Vergleich zu intakten Hunden: Haushunde werden heutzutage aus den verschiedensten Gründen kastriert. Aus ethologischer Sicht kann sich eine Kastration jedoch negativ auf das Sozialverhalten des Hundes auswirken. In unseren Studien zeigte sich, dass kastrierte Rüden und Hündinnen häufig unsicherer und ängstlicher sind als die intakten Hunde. Zudem können kastrierte Rüden attraktiver für intakte Rüden werden, was zu einem hohen Stressfaktor für die Kastraten werden kann. Kastrierte Hündinnen zeigen weniger Sozialverhalten in der Hundegruppe und sie erscheinen weniger gelassen. Dementsprechend sollten Hundehalter sich der Folgen für den Hund bewusst sein und nur zum Wohle des Tieres handeln.
Hunde aus dem Auslandstierschutz: Hunde aus dem Ausland: sozialverträglich, gesellig und dankbar - so der Mythos. Typische Fallbeispiele geben Aufschluss geben über die Art der Verhaltensschwierigkeiten, den Persönlichkeitsfaktor, den Geselligkeitsfaktor im Bezug auf andere Hunde und gesundheitliche Beschwerden.
Aggression als eine Frage der Persönlichkeit: Warum reagieren manche Hunde ausschließlich an der Leine aggressiv auf andere Hunde, sind aber grundsätzlich gut verträglich?

Referenten: PD Dr. Udo Gansloßer und Team, www.fellomenal.de

 

August 2017: Webinar zum Thema "Machtspielchen in der Mensch-Hund-Beziehung"
Als Hundetrainer arbeiten wir oft mit Hunden "denen es um Prinzip geht". Aber was steckt dahinter? Statusbedingte Aggression hört man ja immer wieder- was ist das eigentlich und wie häufig ist sie denn anzutreffen? Wie hängt ein "im Weg liegen" mit dem "Kläffen"  auf dem Spaziergang zusammen. Und wenn es das tut, ist es immer so? Und muss ich immer alles ausdiskutieren? Wie kleinlich sollte ich mit meinem Vierbeiner sein?
Referentin: Franzi Ferenz, www.rootdogs.de

Juli 2017: mehrtägiges Seminar: Mehrhundehaltung
Da man auf seinen eigenen Hund nicht immer eine neutrale Sichtweise hat, ging es mir hier unter anderem darum, in der gemeinsamen Analyse von dem renommierten Hundetrainer Thomas Baumann zu erfahren, ob unsere Biene mit ihrem Job als Chef der Hundebetreuung gut zurecht kommt. Glücklicherweise wurde mir bestätigt, dass ich mir um Biene keine Sorgen machen muss. Besonders interessant war anschließend, in diesem Seminar die anderen Hundegruppen kennenzulernen, deren Beziehungen untereinander und zum Menschen zu analysieren und zu erfahren, was man zusätzlich noch tun kann, um für jeden einzelnen Hund in einer solchen Gruppe eine so hohe Lebensqualität wie möglich zu schaffen. Auch auf das für mich als Hundebetreuung besonders wichtige Thema der Vergesellschaftung, also die Zusammenführung von einander fremden Hunden, wurde ausführlich eingegangen.

Referenten: Thomas und Ina Baumann (www.hundezentrum-baumann.de) zu Gast im www.hundezentrum-ulm.com


 Vortrag "Let's talk about - Kommunikation zwischen Mensch & Hund
Dozenten: Barbara Elmer (Hundezentrum Oberbayern) und Giulia Kurz (Golden Dox, Schwabach)

 

2016:
mehrtägiges Seminar: Die Hundeleine - Fluch oder Segen?

Tag für Tag millionenfach im Einsatz und dennoch von vielen verpönt: die Hundeleine - Symbol für Sicherheit und vermeintlichen Freiheitsentzug gleichermaßen. Mit hohem Realitäts- und Alltagsbezug wird in diesem Seminar in Theorie und Praxis vermittelt, dass ein generell an der Leine geführter Hund grundsätzlich KEINE Einschränkung seiner Lebensqualität hinnehmen muss. Spaziergänge an der Leine sind anders, aber damit nicht unbedingt schlechter. Darüber hinaus wird vor allem die technische bzw. methodische Umsetzung unterschiedlichster Leinenführ-Modelle erläutert.
Referenten: Thomas und Ina Baumann (www.hundezentrum-baumann.de) zu Gast im Hundezentrum Ulm (www.hundezentrum-ulm.com)

 

• mehrtägiges Praxisseminar: Quembo-Coaching “Wer bin ich?” 
Tiergestütztes Coaching für Menschen, die mit Menschen zu tun haben.

Referentin: Perdita Lübbe-Scheuermann, Hundeakademie Darmstadt www.hundeakademie.de

 

• Live-Seminar "Hundebegegnungen managen"

Woran erkenne ich Stress und Anspannung in einer Hundebegegnung? Wie erkenne ich, ob ein fremder Hund freundlich bis neutral bis aggressiv gestimmt ist? Was kann ich tun, wenn es mal schief geht?
Referentin: Anne Rosengrün, 
www.dogwalker-ausbildung.com

 

• Live-Seminar (Webinar): "Giftköder-Prävention"

Inhalt: Anzeigeverhalten bei Fressbarem, Bringsel-Verweis, Tauschen üben, Maulkorbtraining, etc.

Referentin: Ariane Grigoleit-Pöpke,  Verhaltenstherapie und Gassiservice Berlin, www.dogworkz.de

 

• mehrtägiges Seminar: "Nonverbale Kommunikation"

Referentin: Kristina Ziemer-Falke (www.ziemer-falke.de), zu Gast in Steinhöring bei www.wullittles.com.

 

 mehrtägiges Seminar: Aufbautraining Basisziele, Leinenführigkeit, Kommunikationstechniken

bei Ziemer & Falke in Großenkneten (www.ziemer-falke.de), Dozent Wilfried Theißen

 

 mehrtägiges Seminar: Einführung Clickern, Nasenarbeit

bei Ziemer & Falke (www.ziemer-falke.de), Hundeschule Wullittles in Steinhöring (www.wullittles.com)

 

Live-Seminar (Webinar) "Stress bei Hunden" mit Anne Rosengrün (www.dogwalker-ausbildung.com)

 

Live-Seminar (Webinar) "Mobbing in der Hundegruppe erkennen" mit Anne Rosengrün (www.dogwalker-ausbildung.com)

 

Live-Seminar (Webinar) "Zeigen und Benennen" mit Dr. Ute Blaschke-Berthold (www.dog-ibox.com)

 

mehrtägiges Seminar: Flatterbandtraining, Orientierungstraining, Schleppleinentraining

bei Ziemer & Falke (www.ziemer-falke.de), Hundeschule Wullittles in Steinhöring (www.wullittles.com)

 

2015:
mehrtägiges Seminar
: Konflikte erzeugen, Einzelstunden, Gruppenstunden gestalten

bei Ziemer & Falke, zu Gast im Tierpark Fauna in Solingen, www.ziemer-falke.de

 

Live-Seminar (Webinar) "Mehrhundehaltung: Mit mehreren Hunden draußen unterwegs"

mit Anne Rosengrün (www.dog-ibox.com)

 

mehrtägiges Seminar: Grundtraining, Nimm-Nein-Spiel, Tabudeckentraining, Abbruchsignale

bei Ziemer & Falke (www.ziemer-falke.de), Hundeschule Wullittles in Steinhöring (www.wullittles.com)

 

mehrtägiges Seminar "Der Hunde-Akademie-Werkzeugkasten für schwierige Hunde - vom Erstgespräch zum Trainingseinstieg"

mit Perdita Lübbe, Hundeakademie Perdita Lübbe (www.hundeakademie.de). An einigen Mensch-Hund-Teams, die die Kundenrolle übernehmen, wurde eine professionelle Arbeitsweise vermittelt. Im Vordergrund standen hierbei die sogenannten "schwierigen" Fälle, zum Beispiel Hunde, die Aggressions- oder Angstverhalten zeigen, z.B. beim Anblick von Artgenossen "in die Luft gehen".

Ümit Kirdar hat zu diesem Seminar einen ausführlichen Bericht verfasst, diesen finden Sie hier:

http://www.konsumhund.de/2015/10/seminar-werkzeugkasten-fuer-schwierige-hunde-perdita-luebbe-scheuermann.html

Hier Fotos von dem Seminar:

 

mehrtägiges Seminar: Duales Feedback, Stimmungsübertragung, Deckentraining

bei Ziemer & Falke (www.ziemer-falke.de), Hundeschule Wullittles in Steinhöring (www.wullittles.com)

 

Vortrag "Ausdrucksverhalten und Kommunikation, Problemlöseverhalten"
mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen und Pasquale Piturru

 

31.05.2015: erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung nach § 11 Abs. 1, Satz 1 Nr. 3 und 8a TierSchG
(Schleswig-Holstein, wurde vom Veterinäramt München nicht anerkannt und dort nochmals in 2016 abgelegt)

 

mehrtägiges Seminar "Arbeiten mit aggressiven und verhaltensauffälligen Hunden"
mit Perdita Lübbe-Scheuermann, Tierheim Offenbach am Main (www.hundeakademie.de)

Dieses Seminar der Hundeakademie fand im Tierheim Offenbach statt.
Zuerst setzten wir uns etwas mit Begriffsdefinitionen auseinander und mit den möglichen Gründen für aggressives Verhalten. Der Hund nutzt Aggression oftmals zur Distanzvergrößerung. Als häufigste Eigenschaften schwierig vermittelbarer Tierschutzhunde nannte Perdita Beutefangverhalten (selbstbelohnend), Frustrationstoleranz und Beschützerverhalten. Nach dem theoretischen Teil ging es mittags in die Praxis und wir lernten den ersten Kandidaten, der mit seinen Betreuerinnen aus dem Tierheim Rüsselsheim angereist war, kennen. Es wurden bei diesem Hund und an den darauf folgenden Tagen bei weiteren Hunden diverse Tests durchgeführt, um herauszufinden, auf welche Reize die Hunde besonders reagieren und welche Lösungsansätze jeweils am sinnvollsten erscheinen (z.B. Klärung von Situationen durch den Betreuer/Besitzer, situativ dem Hund die Verantwortung abnehmen; eventuell Verhalten ignorieren, den Hund nach Lösungen suchen lassen, von außen reglementieren (z.B. durch den Trainer) etc.). Fast immer fand die Arbeit am Hund mit Maulkorb statt, was bei denjenigen von uns, die sich als Komparsen für diverse Tests zur Verfügung stellten, für diverse blaue Flecken sorgte. Interessant fand ich, dass von allen Hunden, mit denen wir es in diesem Seminar zu tun hatten, die Betreuer immer wieder erzählten, den Grad der im Seminar gezeigten Aggression hätten sie vorher bei dem Hund nicht so hoch eingeschätzt. Teilweise waren die Betreuer richtiggehend entsetzt über das in den Tests gezeigte Aggressionspotential.
Während der Arbeit mit den Hunden wurden immer wieder kleinere Entspannungsabschnitte eingebaut – zum Beispiel wurde mit dem Hund ein kleines Stück an der Leine gelaufen oder der Hund wurde von seiner Bezugsperson durch z.B. Streicheln entspannt.
Das erklärte Ziel dieser Arbeit ist, mit aktuell schwierig oder kaum vermittelbaren Hunden so zu arbeiten, dass sie guten Gewissens in die Vermittlung gehen können.
Interessant finde ich, dass Perdita Lübbe im ersten Kontakt mit einem neuen Hund im Vorfeld kein Anamnesegespräch durchführt, sondern Wert darauf legt, den Hund erst einmal unvoreingenommen sehen zu können und erst später seine Vorgeschichte und weitere Informationen zu erhalten.

Etwas, was ich an Perdita sehr schätze, ist die Intensität, mit der sie sich dem Thema widmet. Da fließen in einem Seminar schon einmal bei allen Anwesenden die Tränen. Ich bewundere, wie Perdita immer wieder die richtigen Worte findet, um Sachverhalte zu beschreiben. Es sprudelt aus ihr richtiggehend heraus und man spürt, sie möchte den anwesenden Hundetrainern so viel wie möglich an Informationen vermitteln und deren Fachwissen vergrößern, um dadurch noch mehr Hunden im Tierschutz und in Hundeschulen helfen zu können und somit deren Lebensqualität zu verbessern.

Ein paar Dinge, die mir diesmal besonders hängen geblieben sind:
Der Mensch macht den Hund!
Respekt vorm Hund!

 

  mehrtägiges Seminar "Umgang mit schwierigen Hunden" - Bewertung von offenen Biografien, Kundengespräche, umfangreiche Verhaltens-, Beziehungs- und Konfliktanalysen, vorläufige Diagnosen, Prognosen und Trainingsansätze

mit Thomas Baumann, Hundezentrum Baumann in Nichel bei Berlin (www.hundezentrum-baumann.de).

Unter dem Motto "Umgang mit schwierigen Hunden" - Bewertung von offenen Biografien, Kundengespräche, umfangreiche Verhaltens-, Beziehungs- und Konfliktanalysen, vorläufige Diagnosen, Prognosen und Trainingsansätze“ hatten wir vier Seminarteilnehmer die Gelegenheit, ihm bei seiner Arbeit eine Woche lang über die Schulter zu schauen und seine Lösungsansätze mit ihm zu diskutieren.

Wir lernten verschiedene Hundehalter und deren Hunde kennen. Im Vorfeld lag bereits jeweils eine schriftliche Biografie bzw. Zusammenfassung vor, die Thomas Baumann von den Kunden erhalten hatte. Diese Zusammenfassungen bieten bereits im Vorfeld, auch schon zwischen den Zeilen, viele Informationen über den Hund, aber noch mehr über seine Besitzer. Nachdem wir, noch ohne die Besitzer, diese Informationen besprochen hatten, kamen die Besitzer dazu und etwas später dann der Hund, mit dem zur Einschätzung für ca. 20 Minuten verschiedene Tests durchgeführt wurden. Daran anschließend setzte sich Thomas Baumann mit den Besitzern zusammen und berichtete über die Ergebnisse aus seiner Sicht; er gab eine sehr genaue Einschätzung des Charakters, eine Einschätzung zum Zusammenleben, über Zukunftsaussichten, ob er krankheitsbedingte Zusammenhänge vermutet etc.

Daran wiederum anschließend ging er zu einer ersten Trainingseinheit über.
Es kam auch die umstrittene Methode Wasserflasche zum Verhaltensabbruch zum Einsatz. Hier haben wir Seminarteilnehmer mit Thomas Baumann im Nachhinein noch den Einsatz der Wasserflasche durch die Hundehalter selbst diskutiert, denn hier ist das Entscheidende ganz klar das Timing, das dem Hundehalter vielleicht nicht so gut gelingen könnte. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass Thomas diese Problematik den Hundehaltern nicht ausreichend vermitteln würde.

Thomas Baumann beschreibt seine Arbeitsweise selbst als „Druck und Auflösung“. So, wie er uns das im Seminar vorgestellt hat, war es für mich immer sinnvoll und den Hunden gegenüber in allen jeweiligen Situationen stets absolut gerechtfertigt.

Ein sehr schönes Detail an den Seminaren im Hundezentrum Baumann ist übrigens das gemeinsame Frühstück. Neben uns Seminarteilnehmern saßen auch Kundenhundebesitzer, die aufgrund ihrer weiteren Anreise im Hundezentrum übernachtet hatten sowie Mitarbeiter des Hundezentrums. Umgeben von den Senioren des Hundealtersheims empfand ich jeden neuen Tag am Frühstückstisch als sehr herzlich und auch informativ.

 

•  mehrtägiges Seminar "Mein Hund darf denken"

mit Gudrun Feltmann von Schroeder, Hundesporthotel Oberammergau (www.hotel-wolf.de)

2014:

Seminar „Körpersprache & Kommunikation
mit Brigitte Movila, Coach von Martin Rütters D.O.G.S (www.ruetters-dogs.de),
Veranstalter: Ehaso Groomer-Event, 42117 Wuppertal.

Frau Movila bot ein ungemein kurzweiliges Seminar zum Thema „Körpersprache und Kommunikation“. Sie brachte ihre eigene Husky-Hündin mit, die während der gesamten Veranstaltung ruhig auf der Bühne saß bzw. schlief. Im Laufe der Veranstaltung stellte Frau Movila verschiedene Besucher ihrer Hundeschule und deren Hunde vor. 

Der erste Hund war Labradoodle Schröder, 7 Monate, der gerade kurz vor der Begleithundeprüfung steht und dessen Problem darin bestand, dass er immer andere Leute ansprang. Frau Movila schilderte zusammen mit der Besitzerin, wie sie das Problem gut in den Griff bekommen haben.

Frau Movila ging anschließend auf die Problematik von Territorialverhalten ein, insbesondere auf Territorialverhalten des eigenen Hundes oder eines Besucherhundes im Friseursalon.

Der nächste Hund mit Besitzern, der vorgestellt wurde, war Lille, 3,5 Jahre alt, ein Leonberger-Mix. Lille kam mit Maulkorb auf die Bühne und es wurde von der Besitzerin erzählt, wie die gemeinsame Arbeit mit Frau Movila ausgesehen hatte, um der aus dem Tierschutz stammenden, zu Aggressionen neigenden Lille, zu helfen. Im Laufe der Vorstellung wurde Lille auf der Bühne der Maulkorb abgenommen. Die Besitzerin erzählte von der Arbeit mit Lille. Zum Schluss wurde der Einsatz eines Maulkorbs im Salon diskutiert.

Als nächstes kam Amy mit ihrem gehbehinderten Frauchen, beide befinden sich gerade in der Vorbereitung zur Begleithundeprüfung. Bis dahin war es wohl ein recht langer Weg gewesen, der auch aufgrund der Gehbehinderung nicht immer ganz einfach war, wie Amys Frauchen schilderte.

Frau Movila ging im nächsten Teil, auch aufgrund einer Frage aus dem Publikum, auf das Thema Kotfressen ein. Für mich neu war, dass es wohl Fälle gibt, in denen Hunde bewusst den Kot von anderen Hunden fressen, die sie nicht leiden bzw. in ihrem Revier haben möchten. Kotfressen kann auch auf eine eventuelle Mangelerscheinung hindeuten, hier kann manchmal ein Versuch mit der Gabe von Harzer Rolle oder ganz wenig Haribo Katzenpfötchen über einen kurzen Zeitraum lohnend sein.

Die nächsten Hunde waren Sweetie und Filou, 2 Jahre alt, die man wohl früher nicht so gut von der Leine lassen konnte. Sie wurden auf der Bühne abgeleint und die Arbeit mit ihnen wurde beschrieben. In der Diskussion gab Frau Movila auch den Rat, sich grundsätzlich immer nur seitlich dem Hund zu nähern, auch dem eigenen Hund. Überbeugen sollte möglichst immer vermieden werden. Bei großen Hunden sollte man tunlichst nicht in die Hocke gehen, diesen Rat gab Frau Movila allen Anwesenden mit der Erklärung, dass dann das eigene Gesicht in Höhe des Hundekopfes liegt, wodurch man sich, gerade bei fremden Kundenkunden, doch immer in Gefahr begibt.

Der vorletzte Hund, der vorgestellt wurde, war Dobermann Whiskey, der wohl viel Konsequenz in der Erziehung benötigt. Es wurden dazu viele Fragen aus dem Publikum beantwortet. Gut in Erinnerung ist mir Frau Movilas Satz geblieben: „Schwierige Hunde brauchen auch eine Chance. Bitte bauen Sie mit den Besitzern eine vernünftige Beziehung auf.“

Zuletzt kam die sehr souveräne Ronja, eine 5-jährige Schäfer-Boxer-Hündin. Ihre Entwicklung mit der Begleitung durch die Hundeschule von klein auf wurde hier geschildert.

Frau Movila hat alle Themen, auf die sie während des Seminars besonders eingehen wollte, mittels mitgebrachten Video-Sequenzen anschaulich erläutert. Hier Fotos von dem Event:

 

mehrtägiges Seminar „Team- und Beziehungsanalyse (Charaktereinschätzung)
mit Frauke Loup in der Hunde-Akademie Perdita Lübbe-Scheuermann, 64347 Griesheim
(
www.hundeakademie.de)

 

mehrtägiges Seminar „Körpersprache und Ausdrucksverhalten Hund-Hund/ Mensch-Hund
mit Perdita Lübbe-Scheuermann, 85396 Erching bei München

 

2012:

Basis-Seminar Tierkommunikation
bei Sabrina Hinneberg (www.rederaum.com)

 

2003:

Seminar „Begegnungen und das Miteinander von Mensch und Hund

mit Günther Bloch und Perdita Lübbe

 

 

Die wichtigsten Lehrer für mich waren unsere Schäferhunde "Dogo" und "Sirko". Mit ihnen bin ich aufgewachsen und durch sie wurde meine Hunde-Leidenschaft geweckt. Von Sirko gibt es noch ein paar Fotos, leider nur in qualitativ schwacher Auflösung:



Liebevolle Hundebetreuung mit ganz viel Herz - nur für kleine Hunde bis ca. 10 kg

Hundehotel/Hundepension/Hundesitter/Gassiservice/Dogwalking in Ismaning im Norden von München

 

Geprüft und genehmigt nach § 11 (1) Nr. 3 und 8a TSchG
vom Veterinäramt München in Kooperation mit dem Landratsamt München

Inh. Martina Richter

 

unser Standort in Ismaning im Norden von München (Besuche nur nach Vereinbarung):
- noch bis etwa Ende Mai 2018: Adalperostraße 7, 85737 Ismaning
 
- ab ca. Juni 2018: Robert-Bürkle-Straße 12-14, 85737 Ismaning (rechts neben Zufahrt McDonald's)


Telefon: 0176 - 9765 2414 (wir widmen uns natürlich viel den Hunden und sind nicht immer sofort erreichbar)

E-Mail: info ( at ) minis-muenchen . de (bitte ohne Leerzeichen und @ statt (at))

 

www.minis-münchen.de